Likert-Skala

Likert-Skala #

Eine Form der Skalierung ist die Likert-Skala. Sie wird vorrangig zur Messung persönlicher Einstellungen eingesetzt (vgl. Behnke 2010: 12). Items vom Typ Likert fragen folglich nach der Zustimmung oder Ablehnung zu einem Thema. Die Antworten gehen ungewichtet in einem additiven Index auf. Die Beantwortung der Items sollte vergleichbare Schwierigkeiten aufweisen, Die Likert-Skalierung wird auch als Technik der summierten Einschätzungen bezeichnet (Häder 2015: 97).

Es werden Items mit in der Regel fünf bis sieben Kategorien erstellt. Eine ungerade Zahl an Kategorien gewährleistet, dass eine neutrale Antwort, nämlich die Auswahl der mittigen Kategorie, möglich ist. Ist das Abgeben neutraler Antworten im Forschungsdesign explizit nicht vorgesehen, kann eine gerade Anzahl von Kategorien vorgegeben werden, um die Proband:innen zur Abgabe einer Tendenz zu zwingen.

Trennschärfekoeffizient #

Im Rahmen der Item-Analyse wird nach der Datenerhebung analysiert, welche Items zur endgültigen Skala gehören. Dazu wird geprüft, wie die Items untereinander zusammenhängen. Dafür wird der Trennschärfekoeffizient eingesetzt. Die errechnete Trennschärfe ist „ein Maß für den Beitrag und die Eignung der einzelnen Items für die Gesamtskala“ (Häder 2015: 99).

Cronbachs Alpha #

Zusätzlich kann mit Cronbachs Alpha geprüft werden, ob die Items konsistent sind.

$$\alpha = \frac{k \cdot \overline{r}}{1 + \overline{r} \cdot(k - 1)}$$

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