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Heckscher-Ohlin-Theorem

Das Heckscher-Ohlin-Theorem ist Teil eines Modells des Internationalen Handels. Es besagt, dass der Export von Gütern eines Staates mit den gegebenen Produktionsfaktoren zusammenhängt.

Ein Staat produziert und exportiert die Güter, die mit reichlich vorhandenen Produktionsfaktoren produzierbar sind. Typische Produktionsmittel sind Land, Arbeit und Kapital. Er importiert dagegen Produkte, zu deren Herstellung es Produktionsfaktoren bedarf, über die er nicht oder nur im geringen Maße verfügt. Die Verteilung von Produktionsfaktoren bedingt folglich den komparativen Kostenvorteil eines Staates.

Änderungen an den Produktionsfaktoren, zum Beispiel durch bessere Ausbildung gesteigertes Humankapital, führen zu einem veränderten Handelsverhalten.

heckscher-ohlin-theorem.txt · Zuletzt geändert: 2021/01/20 17:27 von eric