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Vergleichende Politikwissenschaft

Die vergleichende Politikwissenschaft nutzt den Vergleich als Methode, um Hypothesen zu überprüfen und generalisierbare Ergebnisse zu erzeugen. In der Anwendung des Vergleichs liegt der Schwerpunkt nicht auf einem oder den verglichenen Variablen, sondern auf deren Relationen. Die vergleichende Politikwissenschaft ist epistemologisch eher der nomothetischen Forschung zuzuordnen.

Fehlleitend ist das Verständnis der vergleichenden Politikwissenschaft als reiner Vergleich politischer System von Ländern. Der Vergleich ist im Kontext der vergleichenden Politikwissenschaft die verwendete Methodik, weniger das Ziel des wissenschaftlichen Arbeitens.

Zur Durchführung von Methoden bedarf es daher bereits etablierter Erklärungen, die durch den Einsatz des Vergleichs geprüft werden können.

Zur Logik des Vergleichs

Entscheidend für den wissenschaftlichen Vergleich ist die Identifikation der systematischen Kovarianz. Nach John Stuart Mill sind vier vergleichende Methoden zu differenzieren:

  1. Konkordanzmethode
  2. Differenzmethode
  3. indirekte Differenzmethode
  4. Variationsmethode (Methode der Begleiterscheinungsvarianz)
vergleichende-politikwissenschaft.txt · Zuletzt geändert: 2020/05/03 15:31 von eric